Number26 – Europas modernstes Konto?

 

Ich habe es geschafft, mich über ein paar Umwege einen Invite für die Registrierung bei Number26 zu erhalten (JUHUU).

Was ist Number26 überhaupt?

Number26 behauptet, sie hätten das europaweit modernste Konto erfunden bzw. online gebracht. Da Number26 (noch?) keine Banklizenz hat, arbeiten Sie mit der Münchner Wirecard Bank AG zusammen (Link) Im Endeffekt ist es ein reines online Cashkonto ohne EC-Karte, sondern mit einer MasterCard. Mit der MasterCard hat man direkten Zugriff auf das Konto. Geldein- und Ausgänge werden direkt auf die App ans Smartphone gepusht (solange man ein höheres Android oder iOS Betriebssystem in Betrieb hat). Im Endeffekt das gleiche Prinzip, wie beim DKB Tagesgeldkonto, nur dass man hier nur noch ein Konto hat, und nicht wie bei der DKB den Umweg vom Cashkonto (mit EC) zum Tagesgeldkonto (VISA) gehen muss.

Die Idee ist super, hat leider ein paar Macken. Ich hab das ganze mal aus meiner Sicht geschildert.

Was mir gefällt

  • Kostenfreies Konto
    Richtig gehört. Es fallen keine Kontoführungsgebühren oder sonstige Kosten an, welche sich direkt auf das Konto beziehen (NICHT auf die MasterCard!)
  • (Fast) Kostenlose MasterCard
    Es gibt eine kostenlose modische MasterCard, mit welcher man direkten Zugriff auf sein Konto hat. Allerdings scheint es an manchen Automaten trotzdem zu Gebühren beim Abhebevorgang zu kommen – siehe hierzu “Was mir nicht gefällt”
  • Kontoeröffnung
    Die Kontoeröffnung ist in der Tat für mich etwas neues gewesen. Da ich mich noch im Stadium des “Invites-Only” für das Konto entschieden habe, musste ich mir quasi einen Invite über verschiedene Medien (Facebook / Twitter) erschnorren. Hat aber gut geklappt. Sobald man den Invitecode hat, lädt man sich (in meinem Fall iOS) die App von Number26 herunter, und klickt sich durch die Kontoeröffnung.
    Zur Authentifizierung muss man diesmal nicht zur Post (PostIdent) wie man es sonst gewohnt ist (diese Möglichkeit wird aber auch angeboten), sondern muss sich die App “IDnow Online-Ident” herunterladen. Beim Starten der App muss man dann den Code aus der Number26 App eingeben und man wird mit einem Mitarbeiter via VideoChat verbunden. Hierbei soll man innerhalb von 3 Minuten authentifiziert sein. Dabei benötigt man seinen Personalausweis. Via iPhone wurde dann ein Foto von mir (Frontkamera), ein Foto meines Personalausweises (Rückkamera), ein Foto der Sicherheitsmerkmale (Rückkamera + Blitz) gemacht. Danach werden noch ein paar Daten vom Personalausweis abgefragt und eine SMS mit einem Code muss noch eingegeben werden. Der Code kam leider weder auf meinem Handy, noch auf dem Handy meiner Freundin an. Den neckischen Kommentar des VideoChat Begleiters “Ihre 7 Minuten sind nicht gut für meine Statistik” hätte er sich sparen können. Aber beim 2. Anlauf (nach einer Stunde) ging es dann in gut 2:45 Minuten durch.
  • App- und Webdesign
    App und Webdesign sind wirklich gelungen und haben das typische Web 2.0 Flat-Design. Beide Layouts sind übersichtlich. Mal sehen wie sich beides im täglichen Einsatz bewährt. Zwingend braucht man die App nicht, man kann das Konto auch allumfänglich über das Webinterface via Laptop/PC bedienen. Die App muss allerdings trotzdem installiert und mit dem Konto verknüpft sein! Keine App – kein Konto (so die Aussagen aus vielen SocialMedien Kanälen). Bestätigen kann ich es leider nicht, da ich die App im Einsatz habe.
    Besonders gut gefällt mir, dass man direkt via App bestimmen kann, für was die MasterCard eingesetzt werden kann. Zur Auswahl stehen:
    – Im Ausland bezahlen?
    – Online bezahlen?
    – Geld abheben?
    Weiterhin kann man direkt aus der App heraus die Karte Sperren und / oder als gestohlen melden.
    Schön gemacht! Zur Überweisung muss man weiterhin Name / IBAN / BIC händisch eingeben. Keine automatische Erkennung (sollte dank OCR inzwischen möglich sein). Nicht schlimm – macht man sonst ja auch nicht anders. Auf dem Smartphone fühlt es sich allerdings umständlicher an – wohl Gewöhnungssache. Wie gut die Statistiken automatisch korrekt Kategorisieren wird sich noch herausstellen.
  • Kein SCHUFA Eintrag
    Da es sich um ein reines PrePaid Konto handelt, und auch kein Dispositionskredit möglich ist, gibt es keinen SCHUFA Eintrag. Gefällt!

Was mir nicht gefällt

Der Teufel liegt in der Regel im Detail. Ich habe mal die größten Störfaktoren aufgeschrieben (die für mich gelten).

  • Kein Dispositionskredit
    Das ist schade. Number26 wirbt damit, dass Sie ein vollkommen kostenloses Konto anbieten. Um versteckte Gebühren zu vermeiden und entsprechende Transparenz zu zeigen, hat man eben den Dispositionskredit weggelassen. Das ist der erste K.O. Kritikpunkt.
    Auch heute gibt es noch den ein oder anderen Monat (Januar sollte hier prädestiniert sein), in dem man ab und an kurzfristig ins Minus rutscht. Hier ist ein Dispositionskredit goldwert, da die fehlgeschlagenen Abbuchungen und damit verbundenen “Strafzahlungen” vom Lastschriftnehmer meist sehr teuer sind.
  • Keine EC-Karte
    In Deutschland das zweite K.O. Kriterium. Aufgrund der hohen Kosten scheuen viele Lokal- und Ladeninhaber die Zahlung mit einer MasterCard bzw. Kreditkarten (Deutschland ist nunmal EC-Kartenland). Ich selbst bin ein Mensch, der ungern Bargeld im Geldbeutel hat. Ich behalte meine Ausgaben lieber digital im Auge und zahle sehr häufig mit EC-Karte. Diese wird an fast allen Verkaufsstellen akzeptiert.
  • Kostenlos – oder doch nicht so ganz?
    Number26 wirbt mit weltweit gebührenfreien Bezahl- und Abhebevorgängen.
    https://number26.de/kosten/

    Bildschirmfoto 2015-02-07 um 19.09.16Was sich aber dann doch herausstellt: https://number26.de/euer-kundenfeedback-eine-woche-nach-offiziellem-start/

    Bildschirmfoto 2015-02-07 um 19.11.26
    Normalerweise sollte hier Number26 die Gebühren erstatten – so macht es zumindest die DKB. Schließlich wird dick und fett geworben: “Weltweit gebührenfrei bezahlen und abheben”.Wie es mit Zahlungen im Ausland aussieht? Angeblich ist es laut Support kostenfrei. Werde ich testen!
  • Limits
    Was man schnell lernt, wenn man mit größeren Geldmengen arbeitet: Limits!
    https://number26.de/support/deine-limits-bei-number26/
    - Tägliches Limit für Geldabhebungen: 400 €
    - Wöchentliches Limit für Geldabhebungen: 1.000 €
    - Ausgabelimit in Geschäften pro Monat: 4.000 €
    - Ausgabelimit Online pro Monat: 4.000 €
    - Maximale Höhe einer MoneyBeam Überweisung: 100 €
    - Maximale Gutschrift pro Tag: 10.000 € 
  • Liest ist gut, beim herunterbrechen ist es aber tatsächlich nicht viel. Die Limits dürften gerne mal großzügiger ausfallen.
  • Kontoauszüge? Keine Kontoauszüge!
    Kurzum: Gibt es nicht. Ich frage mich gerade, ob so etwas überhaupt erlaubt ist, keine Kontoauszüge (weder in Digital- noch in Briefform) anzubieten. Für mich ein weiteres K.O. Kriterium. Ich möchte Kontoauszüge haben! Das versetzt mich in die Lage, auch Zahlungen entsprechend beweisen zu können (Finanzamt, Handwerker, etc.). Einen “Screenshot” von den Überweisungen wird ein Finanzamt sicher nicht anerkennen.
  • CVM (Cardholder Verification Method)-List
    Ein weiteres unterschätztes Merkmal vor allem im Auslandseinsatz ist die CVM-Liste. Bei der Number26 Mastercard sieht diese wie folgt aus (vom Support bestätigt):
    – PIN online (verschlüsselt)
    – Signature
    – No PIN/SignatureDas hat zur folge, dass man an “offline” Geräten (ohne Internetverbindung) immer mit “Unterschrift” bezahlen muss. Was das “No PIN/Signature” allerdings zu bedeutet hat, ist mir rätselhaft.Wünschenswert wäre:
    – Enciphered PIN verified online
    - Plaintext PIN verification performed by ICC
    – Signature (paper)
  • Daueraufträge
    Gibt es leider auch (noch) nicht. Nächstes K.O. Kriterium

Fazit

Es gibt für mich leider bei dem Number26 Konto zuviele K.O. Kriterien um es als Hauptkonto verwenden zu wollen. Jeder sollte hier aber selbst seine Kriterien für ein Konto zurechtlegen, und danach entscheiden was er mit dem Konto macht. Ich selbst werde das Konto als “Spar- und Urlaubskonto mit direkt Zugriff via MasterCard” handhaben. Ich werde mich nun ans Testen machen und werde dann wohl bei positivem Eindruck mein DKB Konto auflösen.

Transcend JetDrive Lite 330 – Geniale Speichererweiterung für das MacBook Pro late 2013

Festplattenspeicherplatz ist gerade bei MacBooks mehr oder weniger teuer. Ein späteres Upgrade ist für Ottonormalverbraucher fast nicht zu bewerkstelligen. Ich selbst habe mich für eine 256GB Festplatte entschieden – mit DualBoot hätte es ruhig eine 512GB SSD sein dürfen. Nun hat sich Transcend eine Lösung zur Speichererweiterung einfallen lassen: Die Nutzung des SD-Kartenslots:

Beim Amazon Cyber Monday gab es die Transcend JetDrive Lite 330 mit 128 GB Speicherkarte.

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Zwei Tipps hierzu:

  1. Die SD Karte kommt formatiert in exFAT – bitte über das Festplattendienstprogramm von MacOS mit dem Filesystem Mac OS Extended (Journaled) neu formatieren – damit erreicht ihr höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.
  2. MacOS wirft anscheinend die SD Karte nicht anständig aus, sodass hier der Sleep Modus nicht korrekt aktiviert wird, oder die Karte am Strom zieht (geringere Akkuleistung). Hierzu einfach das Tool “JetDrive Toolbox” vom Hersteller herunterladen, und entsprechende Energiesparfunktion aktivieren (damit wird beim Zuklappen des MacBooks die SD Karte ausgeworfen)

Vorteile der Karte?

  • Hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten (95 MB/s lesend, 60 MB/s schreibend)
  • 30 Jahre Garantie
  • Kaum sichtbar, da die Karte so gebaut ist, das sie sich quasi fast nahtlos in das Gehäuse einschieben lässt und nur wenige Millimeter übersteht (siehe Foto)

Ich habe u.A. meine iTunes Datenbank dahin ausgelagert und bin begeistert!

Die große “Deine privaten Mails sind sicher”-Lüge

Zur Zeit häuft sich wieder Werbung für die tolle “DE-Mail” und “E-Mail made in Germany”. Frei nach dem Motto:

“Darf ich deine privaten Mails lesen?” und “Niemand will, dass seine privaten Mails gelesen werden”

werben große Unternehmen wie GMX, Telekom, Freenet, Web.de und Strato unter https://www.e-mail-made-in-germany.de

Ein nettes Beispiel der Werbung:

 

In Zeiten großer Ängste nutzen die großen Unternehmen die Unwissenheit der Normal-Verbraucher aus. Für den Otto-Normalverbraucher kann ich nur folgendes Video empfehlen, für welches sich die Investition einer Stunde wirklich lohnt!

 

 

Empfehlenswert zur “E-Mail made in Germany” ist auch folgender Beitrag: https://netzpolitik.org/2013/e-mail-made-in-germany-deutsche-telekom-web-de-und-gmx-machen-ssl-an-und-verkaufen-das-als-sicher/

Ich selbst kann hierbei nur den Kopf schütteln. Leider hat es bisher noch niemand geschafft, Verschlüsselung auch für Otto-Normalverbraucher tauglich zu machen.

Erstattung der Bearbeitungsgebühren bei einer großen Autokredit Bank

Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen.
Durch Zufall las ich einen Artikel über ein BGH Urteil, welches die Bearbeitungsgebühren in Konsumkreditverträgen als unzulässig einstufte. Dieses Urteil ist allerdings nur auf Verträge anwendbar, in welchen die Bearbeitungsgebühren in den AGBs / Preisverzeichnis festgeschrieben sind! (z.B. 3% vom Gesamtkredit pro Kreditvertrag, oder 500 EUR pro Kreditvertrag). Bei allen weiteren Verträgen kann man entweder auf Kulanz hoffen, oder muss sich mit einem Anwalt wieder durch die Gerichte durchschlagen.

Die Folge: Es gibt die Möglichkeit, die Bearbeitungsgebühren von der Bank zurückzufordern. Hierzu muss man erst selbst tätig werden (geschenkt bekommt man heutzutage leider nichts mehr).

Quellen:

Ich nahm also den Musterbrief, und füllte entsprechende Felder mit meinen Daten aus. Das ganze fein säuberlich in eine E-Mail gepackt und ab damit zur Bank.
Die Antwort lies lange auf sich warten – erst bei einem telefonischem Nachfragen wurde klar warum: Die Mail war in einem “falschen Ordner” gelandet (wohl der Papierkorb *SCNR*).

Also erhielt ich ein Antwortschreiben, welches etwas unbefriedigend war:

“Das vorliegende Urteil des Bundesgerichtshofs bezieht sich auf eine abweichende formulierte Entgeldklausel und ist auf unser Vertragsverhältnis nicht anwendbar. Im vorliegenden Fall wurde mit Ihnen eine konkrete Abrede über ein separates Entgelt getroffen, das in den vereinbarten monatlichen Ratenzahlungsbetrag eingerechnet und als Bestandteil ausgewiesen worden ist. Uns ist bewusst, dass Ihnen dieses Thema ein besonderes Anliegen ist. Im Interesse einer zeitnahen gütlichen Einigung bieten wir Ihnen daher an, das Bearbeitungsentgeld anteilig in Höhe von XXX,XX Euro zu erstatten”

Okay, die Bank sagt, das Urteil sei auf meinen Vertrag nicht anwendbar, überweist aber trotzdem zur Güte die Hälfte der Bearbeitungsgebühren? WHAT?

Ich rechnete nochmals nach. Mein Bearbeitungsentgelt betrug tatsächlich 3% vom Gesamtkreditbetrag. Da zum Vertragsabschluss leider kein Preis-Leistungsverzeichnis mitgeliefert wurde, forderte ich bei meiner Kredit-Bank das zum Vertragsabschluss gültige Preis-Leistungsverzeichnis an. Siehe da, 3% Bearbeitungsgebühren. Ein Blick in die AGBs verrät im Punkt “Entgelte”:

Gebühren entnehmen Sie bitte dem Preis-/Leistungsverzeichnis

welches somit Bestandteil der AGB ist!

Genau darauf bezieht sich das BGH Urteil.

Ergo habe ich dem “Angebot” widersprochen, mit der Begründung, dass im Preis-Leistungsverzeichnis die Bearbeitungsgebühren mit 3% ausgewiesen sind, welche Bestandteil der AGBs sind, und daher das BGH Urteil sehr wohl auf meinen Vertrag vollumfänglich anwendbar sei.

Das schreiben der Bank hierzu läuft wie Öl die Kehle herunter:

“wir kommen zurück auf Ihr Antwortschreiben vom XX.XX.XXXX und bedauern, dass Sie unserem Vorschlag auf gütliche Einigung nicht näher treten wollen. Im Hinblick auf eine nachhaltige Kundenbeziehung werden wir Ihnen daher den verbleibenden Differenzbetrag von XXX,XX Euro zeitnah auf Ihr Konto überweisen”

Na also… warum nicht gleich so?

*SCNR* Der pöse Herr Kinader will einer gütliche Einigung nicht näher treten? Dann überweisen wir ihm eben die gesamten Bearbeitungsgebühren.

Die Bank hat auch meinen Satz:

“Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof ist davon auszugehen, dass Banken 5 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz erwirtschaften und dementsprechend herauszugeben haben (Urteil vom 12.05.1998, Aktenzeichen: XI ZR 79/97, Urteil vom 07.06.2011, Aktenzeichen: XI ZR 212/10 m. w. N.).”

vollkommen ignoriert. Normalerweise würde ich darauf jetzt verzichten, da ich es schon geschafft habe, meine gesamten Bearbeitungsgebühren zurückzufordern (ohne Anwalt!). Allerdings war ich mit der Bearbeitung absolut unzufrieden. E-Mails verschlampen. An der Telefonhotline angepampt werden ala “schicken Sie einen Brief, mit Stift und Zettel – keine E-Mail!” habe ich auch noch meine Zinsen angefordert. Wieder via Mail mit meinem Argument, dass die Bearbeitung auch besser hätte laufen können, und ich nach dem Rechtsspruch ein Recht auf das Geld habe – nicht weil die Bank kulant ist.

Siehe da, heute kam der Brief von der Bank, dass mir die ausstehende Nutzung überwiesen wird. Immerhin ein 2-stelliger Betrag >50 EUR. Aber auch hier wieder der lapidare Satz:

“uns ist bewusst, dass Ihnen dieses Thema ein besonderes Anliegen ist. Im Interesse einer gütlichen Einigung werden wir Ihnen daher die Zinsen in Höhe von XX,XX EUR überweisen”

Fazit:

Anstatt zu sagen: “Sorry, wir sind im Unrecht” wird hier nur nach Ausreden gesucht. Lasst euch also nicht von irgendwelchen Schreiben und “gütlichen Einigungen” ablenken. Prüft eure Lage und fordert euer Recht ein. Hartnäckigkeit wird belohnt. Ihr verschenkt bares Geld!

Ich habe mein Ziel erreicht – Bearbeitungsgebühren + Zinsen komplett erstattet bekommen.

  • Erste E-Mail: 24.06.2014
  • Volle Erstattung: 21.08.2014

Aufgrund der großen Nachfrage nach meinen exakten Schreiben, habe ich mich entschlossen den Verlauf entsprechend geschwärzt zu veröffentlichen. Das Preisleistungsverzeichnis habe ich abseits dieses Textverlaufs “für meine Unterlagen” angefordert, und taucht daher nicht im PDF Dokument auf. Meine Argumentation beruht auf dem Preisleistungsverzeichnis – ohne dieses ist meine Vorgehensweise “nutzlos”.

Rueckforderung_Kreditbearbeitungsgebuehr_geschwaerzt

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/.MobileBackup benötigt massiv Speicherplatz unter MacOSX

Mein Macbook Pro meldete mir, dass ich keinen Speicherplatz mehr habe. Auf meiner Partition mit 135 GB freien Speicher (auf den restlichen ca. 90GB lagert ein Windows), waren noch 10 GB frei. Nachdem ich allerdings kaum Apps o.ä. installiert hatte, ging ich mit OmnidiskSweeper auf die Suche. OminidiskSweeper war der festen Überzeugung, dass sich mein Datenschrott nur auf ca. 80GB addiert – nur wo sind die restlichen 55 GB?

 

Antwort lieferte nur ein manuelles kramen. Im Wurzelverzeichnis gibt es einen versteckten Ordner /.MobileBackup mit meinen fehlenden 55GB gefüllt.

Eine kurze Erklärung gibt es hier: http://arstechnica.com/apple/2011/07/mac-os-x-10-7/18/

 

Da ich meine Backups nicht doppelt auf der lokalen Platte und auf einer externen Festplatte benötige, sondern nur die Festplatte nutze, habe ich die lokale Sicherung abgeschalten mittels folgenden Terminal Befehlen:

sudo tmutil disablelocal

Wer es wieder nutzen möchte:

sudo tmutil enablelocal

PS.: Einen Knopf in den Systemeinstellungen/TimeMachine um dies zu tun, gibt es nicht!

und schon habe ich wieder meine 70 freien GB. Die Idee ist klasse, aber in Hinblick auf die kleinen SSD Platten (256GB) ist so etwas murks! Apple… you are doin it wrong!

How to do it better: TimeMachine täglich lokal ablegen, und beim Anschließen der Festplatte einen Sync und die lokalen Backups löschen.

Wieder zurück in die amerikanische iCloud

Die Versuchung war groß und das Ergebnis hatte mir im Endeffekt ganz gut gefallen:

Vorgeschichte 1
Vorgeschichte 2
Vorgeschichte 3

  • Mails landen bei meinem Hoster: all-inkl.
  • Kontakte und Kalender wird mit owncloud synchronisiert.
  • Dateien werden auf owncloud als Alternative zu Dropbox synchronisiert

Vor ein paar Wochen gab es jedoch einen PHP Fehler in Owncloud der dazu führte, dass alle Kontakte und Kalendereinträge verschwunden sind und natürlich prompt auf alle Geräte synchronisiert wurde. Sehr ärgerlich! Aber der Vollzeitnerd hat ja tägliche Backups. Nichtsdestotrotz habe ich keine Lust das öfters zurückspielen zu müssen. Es muss reibungslos und zuverlässig funktionieren.

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Trennung von Übersee Diensten Teil 2: Abschied von Googlemail

Teil 2 des großen Umzugs (Gründe siehe: HIER). Seit Tagen bin ich dabei, mich von Googlemail  zu verabschieden, und die verschiedenen Seiten/Communities/Newslettern/etc. auf neue Mail Adressen umzuziehen. Erst bei einem aktiven Mail-Umzug wird mir bewusst, wo überall meine Mailadressen eingetragen sind. Die Tragweite ist auf jedenfall gigantisch. In diesem Artikel werde ich mein altes Setup, das neue Setup und meinen Migrationsweg beschreiben. Auch ein kurzes Fazit mit Einbußen ist vorhanden ;-)

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Trennung von Übersee Diensten Teil 1: Daten-Cloud “ByeBye Dropbox – Hi Owncloud 6.0.0a”

Wie in diesem Artikel (klick) bereits angedeutet, möchte ich etwas mehr Kontrolle über meine Daten erlangen, sprich auf welchen Servern diese Daten liegen und wer darauf ohne mein Wissen Zugriff haben könnte. Beginnen werde ich, Dropbox lebewohl zu sagen, und mit Owncloud meine eigene Cloud in einem deutschen Rechenzentrum aufzubauen.

In diesem Teil geht es explizit um Daten wie Fotos, Filme, Musik, Textdokumente etc.

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