Ghost-Dateien in MacOSX – purer Informatikporno!

Ausgegraute Dateien in MacOSX nicht nutzbar? Hab ich! Plötzlich befinden sich in ein paar Ordner ausgegraute Dateien, die ich weder kopieren, noch nutzen kann. WTF!

Tolle Fehlermeldungen wie:

Genau mein Ding! Ich dachte ja immer, Apple sei total Userfriendly, aber das Problem hat es wirklich in sich. Auf Anhieb kam ich garnicht weiter. Filesystem reparieren, Rechtsklick, Eigenschaften, etc. pp. Also ab auf die Konsole und mal luggiluggi machen.

[bash]bash-3.2# ls -la | grep @
drwxr-xr-x@ 28 fkinader staff 952 25 Jan 20:20 .
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 32772 17 Jan 23:30 .DS_Store
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 10495 6 Dez 2015 fkinader_elster_2048.pfx
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 36716 19 Feb 2016 passes.kdb[/bash]

Igitt… was ist dass denn für ein @? Mal ein bisschen man-pages lesen (Google ist was für Weicheier und Möchtegern-Nerds!)

[bash]bash-3.2# man 1 ls
-@ Display extended attribute keys and sizes in long (-l) output.
If the file or directory has extended attributes, the permissions field printed by the -l option is followed by a ‚@‘ character. Otherwise, if the file or directory has extended security
information (such as an access control list), the permissions field printed by the -l option is followed by a ‚+‘ character.[/bash]

*Sabber*, extended attributs?! Ich befürchte, das wird hier noch ein richtiger Informatiker Porno. Weiter gehts.

[bash]bash-3.2# ls -la@ passes.kdb
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 36716 19 Feb 2016 passes.kdb
com.apple.FinderInfo 32[/bash]

Hmm, okay – der Finder hat damit wohl etwas zu tun… Damit hätten wir wohl den Hauptakteur in diesem Spiel gefunden.

[bash]bash-3.2# xattr -l passes.kdb
com.apple.FinderInfo:
00000000 62 72 6F 6B 4D 41 43 53 00 00 00 00 00 00 00 00 |brokMACS……..|
00000010 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 |…………….|
00000020[/bash]

„brokMACS“ – ich ahne, dass Vorspiel ist gleich vorbei…

[bash]bash-3.2# GetFileInfo passes.kdb
file: „/Users/fkinader/CloudStation/passes.kdb“
type: „brok“
creator: „MACS“
attributes: avbstclinmedz
created: 02/19/2016 09:59:19
modified: 02/19/2016 09:59:19[/bash]

*schmatz* Okay, type und creator nennt sich dass dann, Vorspiel offiziell beendet, legen mir also mit dem Hauptakt los.

Nach ein bisschen OSX Developer Guides lesen habe ich das wie folgt verstanden: Wenn Finder eine Datei kopiert, bekommt diese Datei einen Type und einen Creator als erweitertes Attribut, damit der Finder es als „in Nutzung“ bzw. „in use“ markiert und erkennt. Wenn hier aber etwas schief geht, werden die Attribute nicht gelöscht, sondern bleiben. Da hilft auch kein Neustart (ein MAC wird sowieso niemals neu gestartet!).

Pff, dann löschen wir halt einfach das Attribut mit folgendem Befehl:

[bash]xattr -d com.apple.FinderInfo passes.kdb[/bash]

Und wer mehr Dateikandidaten mit extended attributes hat, hab ich jetzt als Grande-Finale einen kleinen Bash-Orgasmus 😉

[bash]mdfind -onlyin /Users/fkinader/CloudStation -0 „kMDItemFSTypeCode==brok && kMDItemFSCreatorCode==MACS“ | xargs -0 -n1 xattr -d com.apple.FinderInfo[/bash]

Der Befehl tut nichts anderes, als die Spotlight Suche zu benutzen, die Dateien im Ordner /Users/fkinader/CloudStation mit type „brok“ und Creator „MACS“ zu suchen, und die extended attributes zu löschen.

Und da sag noch einer, wir Informatiker hätten keinen Geschmack bei Pornos!

Macbook Pro Dockingstation von Henge Docks

Macbook Pro Dockingstation von Henge Docks – um die geht es heute. Ich habe mit meinem neuen Nachwuchs kaum mehr Zeit für meinen IT-Nerd Stuff, deswegen bin ich im Moment sehr stolz, überhaupt mal wieder etwas zu schreiben. Heute geht es um eine Dockingstation für ein Macbook Pro 13″ late 2013 von Henge Docks. Es ist eigentlich ein riesiger Fauxpass von , dass diese keine eigenen Dockingstations anbieten. Von allen großen „Business“ Herstellern (Lenovo, IBM, HP, etc.) habe ich Dockingstations lieben gelernt. Notebook rein, arbeiten, Notebook raus, und los gehts ins Meeting, oder auf Reisen. Weiterlesen

Windows 7 Aktivierung 0x8007232B „Der DNS-Name ist nicht vorhanden“

Kurz und Knackig

Fehlermeldung:

Beim Aktivierungsversuch von Windows kommt der Fehlercode „0x8007232B“ bzw. die aussagekräftige Fehlermeldung

Der DNS-Name ist nicht vorhanden

oder richtig übersetzt:

Es ist kein Lizenzkey eingegeben worden, bitte tragen Sie einen gültien Lizenzkey ein, und aktivieren sie diesen.

Super Meldung Microsoft – you are doing it wrong!

Lösung:

  • Start -> CMD (Rechtklich, als Administrator ausführen)
  • slmgr.vbs /ipk <Lizenzkey> (ohne <>)
  • Start -> Rechtsklick auf Computer -> Eigenschaften -> ganz unten „… aktivieren“.

Scotty – wir haben ein Problem! Lenovo Ideacentre Stick 300-01IBY

Scotty – wir haben ein Problem! Naja eigentlich nicht Scotty, aber Lenovo und deren Ideacentre Stick 300-01IBY! Ich bin verärgert, und als Fachinformatiker mag das etwas heißen. Aber fangen wir von vorne an (irgendwie ist das in jedem meiner Blogartikel so).

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Apples iOS iWorks Suite (Pages, Numbers, Keynote, iMovie, GarageBand) kostenlos – oder doch nicht?

In diesem Artikel möchte ich mich dem kostenlosen iOS iWorks Suite Angebot von Apple widmen. In einer Pressemitteilung (Link) von Apple wird hierfür groß Werbung gemacht. Auf den ersten Blick: Genial! Was sich aber in der Theorie super anhört, ist in der Praxis leider sehr zum Nachteil des Kunden gelöst. Warum? Könnt ihr hier nachlesen.

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WordPress 4.2.1 Update Probleme mit Plugins und WordPress selbst

Weiter geht es mit meinen Problemen. Ich kann WordPress selbst, noch die Plugins nicht updaten. Weder mit Firefox, noch Safari.

Mein Fehlerbild sieht wie folgt aus:

1. Anzeige der Fehlermeldung bei Versuch eines Updates „Server hat die Verbindung geschlossen. Es wurden keine Daten gesendet.“.
2. das Anhalten nach dem Einschalten des Wartungsmodus geht es nicht weiter

Mein Hoster ist All-Inkl. Mit folgendem Vorgehen konnte ich mein WordPress auf 4.2.2 updaten:

1. Im KAS ( https://kas.all-inkl.com/ ) unter dem Punkt Domain die Version von „5.4 (Modul)“ auf „5.4 CGI“ umstellen.
2. Unter Tools -> Besitzrechte alle Dateien rekursiv auf den FTP-User. Damit ist ein Update wieder möglich.

Nach dem Update auf 4.2.2 wieder alles auf den „alten“ Stand zurücksetzen und die Plugins lassen sich wieder updaten.

Synology DSM 5.2 Festplatten Sleep Modus

Mal etwas ärgerliches. Das neue Update von Synologie DSM 5.2-5565 Update 1 bringt den Fehler mit, dass die Festplatte(n) nicht mehr in den Sleep Modus gehen können, und somit das NAS auch nicht in den Ruhezustand geht. Problem ist, dass winbindd Service ständig die Datei /usr/syno/etc/private/winbind_domain_list touched und damit die Festplatten nicht in den Ruhezustand können, da die Datei auf der Festplatte liegt (Urgs!).

Workaround:

Ein simpler „stop winbindd“ via SSH schafft Abhilfe, ist aber nur ein temporärer Fix, welcher nach jedem Reboot erneut durchgeführt werden muss. Das Problem ist bekannt und wird im nächsten Update behoben.

Details dazu habe ich hier gefunden: https://gist.github.com/alienth/72e52f8dc4177c383b12

Windows 7 Updatefehler Code 800706F7 KB3013410

Ein kurzer für zwischendurch:

Windows 7 Updatefehler Code 800706F7 – Windows 7 Update KB3013410

Abhilfe schafft hier das Entfernen des Updates KB3004394

-> Start – Systemeinstellungen – Programme – Programme und Funktionen – Installierte Updates – KB3004394 suchen und deinstallieren

-> Updates normal installieren.

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Transcend JetDrive Lite 330 – Geniale Speichererweiterung für das MacBook Pro late 2013

Festplattenspeicherplatz ist gerade bei MacBooks mehr oder weniger teuer. Ein späteres Upgrade ist für Ottonormalverbraucher fast nicht zu bewerkstelligen. Ich selbst habe mich für eine 256GB Festplatte entschieden – mit DualBoot hätte es ruhig eine 512GB SSD sein dürfen. Nun hat sich Transcend eine Lösung zur Speichererweiterung einfallen lassen: Die Nutzung des SD-Kartenslots:

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Die große „Deine privaten Mails sind sicher“-Lüge

Zur Zeit häuft sich wieder Werbung für die tolle „DE-Mail“ und „E-Mail made in Germany“. Frei nach dem Motto:

„Darf ich deine privaten Mails lesen?“ und „Niemand will, dass seine privaten Mails gelesen werden“

werben große Unternehmen wie GMX, Telekom, Freenet, Web.de und Strato unter https://www.e-mail-made-in-germany.de

Ein nettes Beispiel der Werbung:

 

In Zeiten großer Ängste nutzen die großen Unternehmen die Unwissenheit der Normal-Verbraucher aus. Für den Otto-Normalverbraucher kann ich nur folgendes Video empfehlen, für welches sich die Investition einer Stunde wirklich lohnt!

 

 

Empfehlenswert zur „E-Mail made in Germany“ ist auch folgender Beitrag: https://netzpolitik.org/2013/e-mail-made-in-germany-deutsche-telekom-web-de-und-gmx-machen-ssl-an-und-verkaufen-das-als-sicher/

Ich selbst kann hierbei nur den Kopf schütteln. Leider hat es bisher noch niemand geschafft, Verschlüsselung auch für Otto-Normalverbraucher tauglich zu machen.