Fixkosten im Auge behalten!

Fixkosten im Auge behalten! Ein neuer Tag in meiner Lieblingsfacebookgruppe beginnt mit der Frage: „Wie behaltet ihr eigentlich Überblick über eure monatlichen Finanzen“ – sprich Fixkosten, etc. Na – wenn das mal nicht ein Thema für mich ist.

Ich habe es in dem ein oder anderem Blogeintrag schon verlinkt, z.B.

Aber nun möchte ich doch mal darauf genauer eingehen. Um unsere laufenden Kosten im Auge zu behalten, habe ich uns ein Excel-Sheet gebaut (ja, ich bin bekennender Excelbitionist!), welches einen Jahresüberblick inklusive der fälligen Zahlungsmonate beinhaltet.

Budget-Jahresplanung-Template-Download-Link

Das Excelsheet im Detail

Kurz zur Erklärung:

Horizontal: Monate
Vertikal: Beschreibung, Ausgaben

Einnahmen:

Hier habe ich alle Einnahmen aufgelistet, die im Monat auf dem Konto eintrudeln. Beispielsweise Nettoeinkommen beider Paare. Hinzukommen können auch Mieteinnahmen, Kindergeld, Elterngeld, Betreuungsgeld Zuschüsse von Eltern o.ä.

Das Besondere in meiner Liste: Ich ziehe die Kosten für Altersvorsorge oder Rücklagen sofort in den Einnahmen ab! (Im Excel habe ich Vorsorge Kind mit -100€ eingetragen. Damit werden die 100€ Vorsorge für das Kind sofort vom Einkommen abgezogen). Warum ziehe ich das ab? Ein rein psychologischer Effekt! Mir ist es wichtig, dass die Vorsorge monatlich stabil bleibt. Ich möchte nicht in Versuchung kommen, die Beträge zu minimieren, weil es „mal nicht langt“. Daher rechne ich erst garnicht damit, und ziehe es direkt vom Einkommen ab, sodass bei der monatlichen Summe der Einnahmen direkt der richtige Betrag herauskommt, der für die restlichen Fixkosten zur Verfügung steht.

Ausgaben:

Klar, hier werde die monatlichen Belastungen dokumentiert. Miete, Strom, Gas, KFZ-Kosten, Versicherungen, sonstige Verträge.

Am Ende gibt es noch eine Summe der Ausgaben, die einfach verdeutlichen, wieviel Ausgaben dem Einnahmen gegenüberstehen. Um das noch etwas schöner zu zeigen, wieviel wirklich für das freie Leben im Monat übrig bleibt, habe ich einfachheitshalber die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben berechnet.

Der Clou an der Geschichte, ich habe nach dem Dezember ebenfalls die gesamten Jahres Ein- und Ausgaben addieren lassen. Damit sieht man beispielsweise, dass man für eine ÖPNV-Karte über 720 EUR bezahlt. Oder für Strom 600€. Das hilft wiederrum beim sparen – wenn man beispielsweise den Anbieter wechseln möchte, so kann man sich leicht orientieren: Was gebe ich jetzt aus, was bietet der neue Anbieter?

Natürlich wäre das Excelsheet noch weit Ausbaubar. Grafiken, Kuchendiagramme, etc. pp. Mir genügt es so, um meine Ein- und Ausgaben nach dem KISS-Prinzip (Keep It Simple & Stupid) im Überblick zu haben.

Falls sich die Frage mal stellt: Nein, wir führen kein Haushaltsbuch, in welchem wir unseren täglichen Ausgaben eintragen (wie bspw. Lebensmittel, Luxusgüter, etc.). Warum? Wir kommen mit dem, was übrig bleibt, super aus. Die Vorsorge ist ja bereits in den Einnahmen abgezogen, damit ist das Geld, welches übrig bleibt, wirklich übrig ist.

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