Warum eigentlich Apple?

Ja, warum eigentlich Apple? Wer mich kennt weiß, dass ich ein aufgewachsener Linux-Jünger bin. Der OpenSource liebt und eigentlich lebt. Gelernt in einem Systemhaus, welches ganze mittelständige Unternehmen komplett vom Client (Laptop oder Workstation), bis hin zur AD-Alternative, Backup, Server Based Computing und Telefonanlage ausschließlich mit einer eigenen Distribution betreiben kann und somit Windows komplett obsolet machte – sofern es keine seltenen Fachanwendungen gab – ja, warum dann eigentlich Apple?

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deleyCON Notebook-Tasche für MacBook Laptop

Wo wir schonmal beim Zubehör sind – das Macbook 12″ ist deutlich dünner, kleiner, leichter als mein 2013er MacBook Pro. Das bringt mich dazu, eine neue Transporthülle zu suchen. Diesmal nicht nur ein Softcase für den Rucksack (gekauft hatte ich das: AmazonBasics Laptophülle für 33,8-cm-Laptops (13,3 Zoll, MacBook Air, MacBook Pro Retina Display) Schwarz).

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VAVA USB C Adapter Type C Hub fürs Macbook

Es ist neue Hardware ins Hause Kinader eingezogen. Ein neues Macbook 2017 mit 1x Klinke und 1x USB-C Anschluss. Das Problem dabei ist ja nun, dass man sich bei 1x USB-C Anschluss entscheiden muss:

USB-Adapber, HDMI Adapter, Netzwerk-Adapter oder einfach nur an den Strom hängen?

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Apple Mail Vorschau von Anhängen deaktivieren

Was mich tierisch nervt: die Vorschau in Apple Mail wenn man z.B. Bilder oder PDFs einfügt. Das zerfleddert die Mail und sieht einfach scheiße aus. Typisch Apple – man kann es nicht einfach abschalten – nein, man muss ins Terminal

  1. „Programme“ öffnen und anschließend „Dienstrogramme“
  2. Öffne „Terminal.app“.
  3. Ins Terminal folgender Text als User (nicht root):

    defaults write com.apple.mail DisableInlineAttachmentViewing -bool yes

  4. JPG- und PDF-Dateien werden anschließend in neu verfassten E-Mails nur noch mit einem Icon dargestellt.
  5. Rückgängig machen mittels ersetzen von „yes“ durch ein „no“

Das wars wiedermal mit einem kurzen MacOS-Quicki

Apple AirPods – da ist das Ding!

Apple AirPods! Da ist das Ding! Viele Kopfhörer habe ich nun durchgetestet. Genervt von ständigen Kabelbrüchen der Standard Apple-Kopfhörer (die ich übrigends vom Klang, Passform und Bedienung trotzdem klasse finde), habe ich mich versucht in die Welt der Kopfhörer vorzuwagen. Weiterlesen

Universal Wireless Bluetooth Earbuds Apple-Klon aus China

Universal Wireless Bluetooth Earbuds Apple-Klon aus China. Kopfhörer! Kopfhörer! Kopfhörer! Ich bekomme einfach die Krise bei Kopfhörer. Ich bin Brillenträger, damit fallen die meisten Over- und On-Ear Bügelkopfhörer aus, denn diese drücken auf die Bügel und damit auf Knochen, was schnell unangenehm wird.

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Ghost-Dateien in MacOSX – purer Informatikporno!

Ausgegraute Dateien in MacOSX nicht nutzbar? Hab ich! Plötzlich befinden sich in ein paar Ordner ausgegraute Dateien, die ich weder kopieren, noch nutzen kann. WTF!

Tolle Fehlermeldungen wie:

Genau mein Ding! Ich dachte ja immer, Apple sei total Userfriendly, aber das Problem hat es wirklich in sich. Auf Anhieb kam ich garnicht weiter. Filesystem reparieren, Rechtsklick, Eigenschaften, etc. pp. Also ab auf die Konsole und mal luggiluggi machen.

[bash]bash-3.2# ls -la | grep @
drwxr-xr-x@ 28 fkinader staff 952 25 Jan 20:20 .
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 32772 17 Jan 23:30 .DS_Store
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 10495 6 Dez 2015 fkinader_elster_2048.pfx
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 36716 19 Feb 2016 passes.kdb[/bash]

Igitt… was ist dass denn für ein @? Mal ein bisschen man-pages lesen (Google ist was für Weicheier und Möchtegern-Nerds!)

[bash]bash-3.2# man 1 ls
-@ Display extended attribute keys and sizes in long (-l) output.
If the file or directory has extended attributes, the permissions field printed by the -l option is followed by a ‚@‘ character. Otherwise, if the file or directory has extended security
information (such as an access control list), the permissions field printed by the -l option is followed by a ‚+‘ character.[/bash]

*Sabber*, extended attributs?! Ich befürchte, das wird hier noch ein richtiger Informatiker Porno. Weiter gehts.

[bash]bash-3.2# ls -la@ passes.kdb
-rw-r–r–@ 1 fkinader staff 36716 19 Feb 2016 passes.kdb
com.apple.FinderInfo 32[/bash]

Hmm, okay – der Finder hat damit wohl etwas zu tun… Damit hätten wir wohl den Hauptakteur in diesem Spiel gefunden.

[bash]bash-3.2# xattr -l passes.kdb
com.apple.FinderInfo:
00000000 62 72 6F 6B 4D 41 43 53 00 00 00 00 00 00 00 00 |brokMACS……..|
00000010 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 |…………….|
00000020[/bash]

„brokMACS“ – ich ahne, dass Vorspiel ist gleich vorbei…

[bash]bash-3.2# GetFileInfo passes.kdb
file: „/Users/fkinader/CloudStation/passes.kdb“
type: „brok“
creator: „MACS“
attributes: avbstclinmedz
created: 02/19/2016 09:59:19
modified: 02/19/2016 09:59:19[/bash]

*schmatz* Okay, type und creator nennt sich dass dann, Vorspiel offiziell beendet, legen mir also mit dem Hauptakt los.

Nach ein bisschen OSX Developer Guides lesen habe ich das wie folgt verstanden: Wenn Finder eine Datei kopiert, bekommt diese Datei einen Type und einen Creator als erweitertes Attribut, damit der Finder es als „in Nutzung“ bzw. „in use“ markiert und erkennt. Wenn hier aber etwas schief geht, werden die Attribute nicht gelöscht, sondern bleiben. Da hilft auch kein Neustart (ein MAC wird sowieso niemals neu gestartet!).

Pff, dann löschen wir halt einfach das Attribut mit folgendem Befehl:

[bash]xattr -d com.apple.FinderInfo passes.kdb[/bash]

Und wer mehr Dateikandidaten mit extended attributes hat, hab ich jetzt als Grande-Finale einen kleinen Bash-Orgasmus 😉

[bash]mdfind -onlyin /Users/fkinader/CloudStation -0 „kMDItemFSTypeCode==brok && kMDItemFSCreatorCode==MACS“ | xargs -0 -n1 xattr -d com.apple.FinderInfo[/bash]

Der Befehl tut nichts anderes, als die Spotlight Suche zu benutzen, die Dateien im Ordner /Users/fkinader/CloudStation mit type „brok“ und Creator „MACS“ zu suchen, und die extended attributes zu löschen.

Und da sag noch einer, wir Informatiker hätten keinen Geschmack bei Pornos!

Macbook Pro Dockingstation von Henge Docks

Macbook Pro Dockingstation von Henge Docks – um die geht es heute. Ich habe mit meinem neuen Nachwuchs kaum mehr Zeit für meinen IT-Nerd Stuff, deswegen bin ich im Moment sehr stolz, überhaupt mal wieder etwas zu schreiben. Heute geht es um eine Dockingstation für ein Macbook Pro 13″ late 2013 von Henge Docks. Es ist eigentlich ein riesiger Fauxpass von , dass diese keine eigenen Dockingstations anbieten. Von allen großen „Business“ Herstellern (Lenovo, IBM, HP, etc.) habe ich Dockingstations lieben gelernt. Notebook rein, arbeiten, Notebook raus, und los gehts ins Meeting, oder auf Reisen. Weiterlesen

Apples iOS iWorks Suite (Pages, Numbers, Keynote, iMovie, GarageBand) kostenlos – oder doch nicht?

In diesem Artikel möchte ich mich dem kostenlosen iOS iWorks Suite Angebot von Apple widmen. In einer Pressemitteilung (Link) von Apple wird hierfür groß Werbung gemacht. Auf den ersten Blick: Genial! Was sich aber in der Theorie super anhört, ist in der Praxis leider sehr zum Nachteil des Kunden gelöst. Warum? Könnt ihr hier nachlesen.

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/.MobileBackup benötigt massiv Speicherplatz unter MacOSX

Mein Macbook Pro meldete mir, dass ich keinen Speicherplatz mehr habe. Auf meiner Partition mit 135 GB freien Speicher (auf den restlichen ca. 90GB lagert ein Windows), waren noch 10 GB frei. Nachdem ich allerdings kaum Apps o.ä. installiert hatte, ging ich mit OmnidiskSweeper auf die Suche. OminidiskSweeper war der festen Überzeugung, dass sich mein Datenschrott nur auf ca. 80GB addiert – nur wo sind die restlichen 55 GB?

 

Antwort lieferte nur ein manuelles kramen. Im Wurzelverzeichnis gibt es einen versteckten Ordner /.MobileBackup mit meinen fehlenden 55GB gefüllt.

Eine kurze Erklärung gibt es hier: http://arstechnica.com/apple/2011/07/mac-os-x-10-7/18/

 

Da ich meine Backups nicht doppelt auf der lokalen Platte und auf einer externen Festplatte benötige, sondern nur die Festplatte nutze, habe ich die lokale Sicherung abgeschalten mittels folgenden Terminal Befehlen:

sudo tmutil disablelocal

Wer es wieder nutzen möchte:

sudo tmutil enablelocal

PS.: Einen Knopf in den Systemeinstellungen/TimeMachine um dies zu tun, gibt es nicht!

und schon habe ich wieder meine 70 freien GB. Die Idee ist klasse, aber in Hinblick auf die kleinen SSD Platten (256GB) ist so etwas murks! Apple… you are doin it wrong!

How to do it better: TimeMachine täglich lokal ablegen, und beim Anschließen der Festplatte einen Sync und die lokalen Backups löschen.